Pränataler Kinderschutz
Verfahrensstandard des Jugendamtes Bielefeld für Hilfe und Schutz vor der Geburt
Kinderschutz
Bundesarbeitsgemeinschaft Allgemeiner Sozialer Dienst e.V. (BAG ASD)
Grüntaler Str. 21
13357 Berlin
Telefon: 0172 9263358
E-Mail: verwaltung@bag-asd.de
Kerstin Kubisch-Piesk (Vorsitzende)
Anke Berkemeyer (Stellvertreterin)
Bernhard Redecker (Stellvertreter)
Corsi Peters (Stellvertreter)
Der Verein wird gemäß § 8 Abs. 3 der Satzung durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam gerichtlich und außergerichtlich vertreten, darunter die/der Vorsitzende und eine Stellvertreterin/ein Stellvertreter.
Eingetragen im Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg
Vereinsregisternummer: VR 42531 B
Kerstin Kubisch-Piesk
c/o Bundesarbeitsgemeinschaft ASD e.V.
Grüntaler Str. 21, 13357 Berlin
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Karin Böllert, Martin Wazlawik, Wolfgang Schröer
Wissenschaftliche Studien
Sexualisierte Gewalt
Wahrnehmung, Intervention und Hilfe sowie Prävention und Aufarbeitung bei Kinderschutzfällen und insbesondere Vorfällen sexualisierter Gewalt in den Zuständigkeitsbereichen des Jugendamtes erfordern spezifische fachliche Kompetenzen, Qualifikationen und Strukturen. Es bedarf einer interdisziplinären und auch erziehungswissenschaftlich-sozialpädagogischen Perspektive, um die besonderen Herausforderungen dieser Thematik systematisch in den Blick zu nehmen. Das Projekt „Fokus Jugendamt - Partizipativer Wissenstransfer zu Kooperation, Hilfeplanung und Schutzkonzepten in der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe (FokusJA)“ beteiligt sich als Projektverbund an drei Standorten mit verschiedenen Forschungsschwerpunkten am Diskurs um die Weiterentwicklung der öffentlichen Kinder- und Jugendhilfe im Kontext sexualisierter Gewalt.
Der Verbund greift thematisch einschlägige wissenschaftliche Erkenntnisse und Desiderate auf und entwickelt diese mit Blick auf das Jugendamt weiter. Für ein Verständnis der spezifischen Dynamik von Kinderschutzfällen und Vorfällen sexualisierter Gewalt bedarf es im Dialog von Forschung und Praxis einer Auseinandersetzung mit den jeweiligen Wissensbeständen und Perspektiven, gemeinsamer Reflexion sowie Aufarbeitungsprozessen. Empirische Befunde und praktische Expertise und Erfahrungen sind konsequent aufeinander zu beziehen und zu diskutieren. Das Forschungsprogramm des Verbundes soll Erkenntnisgewinne zur Kooperation des Jugendamtes mit anderen Akteur:innen und zur Hilfeplanung bei sexualisierter Gewalt generieren sowie Qualitätsstandards für Schutzkonzepte im Jugendamt fundieren und somit bestehende Forschungslücken schließen und Praxisbedarfen entsprechen. FokusJA arbeitet transferorientiert mit verschiedenen Kooperationspartner:innen an Qualitätsentwicklung und -bedarfen in Kontexten sexualisierter Gewalt im Jugendamt. Auf diese Weise wird das Ziel verfolgt, die Handlungskompetenz und Steuerungsverantwortung des Jugendamtes gegenüber den Herausforderungen des fachlichen Umgangs mit Fällen sexualisierter Gewalt zu fundieren.
Verbundprojekt der Universitäten Hildesheim und Münster mit der Hochschule Hannover.
Verfahrensstandard des Jugendamtes Bielefeld für Hilfe und Schutz vor der Geburt
KinderschutzZwischen digitaler (Selbst-)Bildung und institutioneller Angebotsnutzung – Partizipative Forschung und Praxisentwicklung für und mit queeren Jugendlichen in Beratungsprozessen
Sexualisierte GewaltEntwicklung und Wirkung von Schutzkonzepten in Schulen im Längsschnitt, Teilprojekt Entwicklungsprozesse und Perspektiven von Schüler*innen
Kinderschutz